Stressprävention durch Zen-Meditation und Sport
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Das Thema ist hochaktuell: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat chronischen Stress zur größten Gesundheitsgefahr des 21. Jahrhunderts erklärt. Stress am Arbeitsplatz kann - noch bevor er als solcher wahrgenommen wird - zum einen die körperliche als auch die kognitive Leistungsfähigkeit herabsetzen, aber langfristig auch äußerst negative gesundheitliche Auswirkungen haben. Da sich Stress am Arbeitsplatz nicht immer vermeiden lässt, ist es wichtig, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um die Stressbewältigung zu verbessern.
Die positive Wirkung von Sport ebenso wie von Meditation auf die Stressbewältigung ist wissenschaftlich belegt: Ziel der Stuttgarter Studie ist es, diesen stressreduzierenden Effekt mittels funktionellem MRT - auch als Kernspintomographie bekannt - weitergehend zu untersuchen. Viele der aktuellen Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Meditation auf Gehirn, Körper und Psyche basieren auf MRT-Untersuchungen.
Professor Angela Geissler, Chefärztin am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart und Trainerin der Zen Leadership School (Bild), betreut die von der Robert-Bosch-Stiftung finanzierte Studie gemeinsam mit ihrer Kollegin Professor Nadja Schott von der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Stuttgart. Dafür werden noch Teilnehmer aus dem Großraum Stuttgart gesucht. PDF zur Studie: www.zenleadership.de/print/Studie_Stresspraevention.pdf.
Zen-Meditation und Körpertherapie als Ausstieg aus Stress und Burnout-Syndrom:
Aktuelle Studien belegen: Zen-Meditation ist eine hochwirksame Intervention bei chronischen Stresszuständen bis hin zum Burnout-Syndrom. „Meditation stärkt die Fähigkeit zur Stressbewältigung. Konzentration und Denkvermögen, emotionale Balance und körperliches wie psychisches Wohlbefinden nehmen zu“, beschreibt Professor Geissler die positiven Effekte des fernöstlichen Trainings, das schon im alten China zur Förderung der Gesundheit genutzt wurde. „Das Seminar 'Gesundheit und Lebensenergie' der Zen Leadership School setzt diese Erkenntnisse um und unterstützt die gesundheitsfördernde Wirkung der Meditation gezielt mit Körperbehandlungen durch erfahrene Ärzte und Körpertherapeuten“, erklärt die Leiterin der Stuttgarter Studie das Konzept des neuartigen Seminars, das unter www.http://www.zenleadership.de/gesundheit_und_lebensenergie.html zu finden ist.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf Blockaden der Wirbelsäule und muskulären Verspannungen, die den harmonischen Energiefluss im Körper behindern.
In Verbindung mit intensiver Praxis der Zen-Meditation wird so die Fähigkeit des gesamten Organismus zur gesunden Selbstregulation unterstützt. Die Teilnehmer lernen, anzuhalten und aus der sich immer schneller drehenden Spirale von Stress und Erschöpfung auszusteigen. Aus der Verankerung in der eigenen körperlichen und geistigen Mitte entsteht wieder eine harmonische Balance – eine „unabdingbare Voraussetzung für die Entwicklung eines effektiven Selbstmanagements“, so Prof Geissler, die selbst seit mehreren Jahren bei dem Zen-Meister Hinnerk Polenski trainiert.
