Durch das hinzunehmen von Stöcken ergeben sich beim Nordic Walking weitere positive Wirkungen, vor allem auf den Oberkörper und die Arme. Nordic Walking wurde in Finnland erstmals erprobt. Es dient gerade Langläufern und Biathleten als gute Trainingsmöglichkeit im Sommer in Form von Sprungkrafttraining und Koordinationsschulung.
Nordic Walking eignet sich wie Walking grundsätzlich für Jedermann. Es werden aber auch Zielgruppen angesprochen, die mit Walking nicht erreicht werden: mehr Männer, Sportler, die einen Ausgleichssport suchen oder Verletzungen auskurieren, Kinder und Jugendliche sowie Altersgruppen unter 40 Jahren.
Als Grundlage dient die Walking-Technik, also zügiges Gehen mit forciertem Armeinsatz. Die Bewegung erfolgt in der Diagonaltechnik, was bedeutet: jeweils das linke Bein und der rechte Arm bzw. das rechte Bein und der linke Arm sind gegenläufig im Einsatz.
Wie auch beim Walking bestimmt die Intensität des Armeinsatzes unter anderem die Schrittlänge sowie Schrittfrequenz. Der Oberkörper bleibt aufrecht.
- Die Schultern sind locker und sollten entspannt sein, die Fußspitzen zeigen nach vorne.
- Die Stöcke werden dicht am Körper geführt und setzen diagonal zur Ferse auf, in Höhe der Hacke des vorderen Fußes.
- Die Arme schwingen abwechselnd nach vorne bis in Brusthöhe und werden soweit wie möglich nach hinten geführt.
- Die Stöcke werden nur dann fest umgriffen, wenn sie mit Druck auf den Boden aufgesetzt werden. Danach wird der Griff gelockert.
Quelle: www.leichtathletik.de
|