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Event-News

Highlight im Herbst: der New-York-City-Marathon

12. November 2008 - Der erste Sonntag im November gehört den Marathon-Freunden. Zumindest in New York City. Denn dort treffen sich jährlich zigtausend Läufer, um die 42 Kilometer von Staten Island über Brooklyn, Queens und durch die Bronx nach Manhattan zurückzulegen.

Highlight im Herbst: der New-York-City-Marathon
Foto: Pixelio.de / H.P.Reichartz

 



So auch wieder in diesem Jahr. Beim 39. New-York-City-Marathon gingen 38.000 Lauffreunde aus aller Herren Länder bei empfindlichen sechs Grad Außentemperatur und teilweise starkem Wind an den Start. Nur zwei Stunden und acht Minuten dauerte es, bis der erste Teilnehmer wieder über die Ziellinie lief. Der 31-jährige Brasilianer Marilson Gomes Dos Santos gewann nach seinem Sieg 2006 zum zweiten Mal den Marathon in der größten Stadt Amerikas. Als schnellste Frau durchbrach nach zwei Stunden und 23 Minuten die 34-jährige Paula Radcliffe das Zielband. Die Britin gewann bereits 2004 und 2007 auf dieser Strecke.

Bemerkenswert sind aber auch die Leistungen von Chabane Ketfi aus Frankreich und Joy Johnson, USA. Beide liefen in der Altersklasse 80 bis 89 Jahre und waren dort die Schnellsten von immerhin siebzehn Startern. Ketfi (80) lief nach 4:37 Stunden über die Ziellinie, Johnson (81) nach 6:05 Stunden. Ältester Sportler allerdings war der 87-jährige Peter Harangozo, der nach acht Stunden das Rennen beendete. Als Schlussläuferin kam eine Japanerin in Manhattan an: die 59-jährige Yuriko Okada schaffte den Marathon als 37.750ste in zehn Stunden und 22 Minuten.

Natürlich haben auch Deutsche an dem Lauf teilgenommen. 2.575 Läufer beendeten das Rennen und können nun von sich behaupten, 2008 den New-York-City-Marathon gelaufen zu sein. Bester Deutscher wurde wie schon 2007 Bernd Weis (40) vom SG Dettingen/Erms, der nach 2:37 Stunden ankam. Während Weis im vergangenen Jahr noch Platz 37 belegte, war diesmal „nur“ Platz 93 drin. Aufgrund einer Oberschenkelverletzung hatte der Deutsche sich nicht optimal auf das Rennen vorbereiten können. Es trotz Handicap immer noch unter die ersten hundert zu schaffen, verdient auf jeden Fall Respekt und Anerkennung. Natürlich drücken wir schon mal die Daumen für 2009.

Bei aller Freude unter den Läufern und den begeisterten Zuschauern wurde der Marathon leider erstmals seit 1994 durch zwei Todesfälle überschattet. Zwei Teilnehmer waren nach Beendigung des Laufes an einem Herzinfarkt gestorben. Trotzdem ziehen die Veranstalter insgesamt eine positive Bilanz.

Die Planung für 2009 ist bereits in vollem Gange. Wer im nächsten Jahr in New York starten möchte, sollte sich beeilen. Die 40.000 Startplätze sind heiß begehrt und schnell vergeben.

Weitere Infos unter:
www.nycmarathon.org
www.newyork.de
www.marathon-sport.de
www.berndweis.com

 

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