ATP und ITF veranstalten diesen Wettkampf gemeinsam, bei dem nur die Tennis-Elite antritt. Acht internationale Profispieler werden vom 9. bis 16. November hier die Schläger gegeneinander erheben. Ihren Startplatz im Turnier müssen sie sich das ganze Jahr über im so genannten Champions Race der ATP verdienen: In die Wertung kommen die jeweils besten 18 Turnierresultate. Vier Grand-Slam-, neun Mastersturniere und die fünf besten Ergebnisse aus den restlichen Wettkämpfen werden mit Punkten bedacht. Die acht Sportler mit den höchsten Ergebnissen dürfen beim Masters Cup um den Weltmeistertitel spielen.
Ins Leben gerufen wurde die relativ junge Veranstaltung erst im Dezember 1999, nachdem ITF und ATP das Ende der ATP Tour World Championchip und des Grand Slam Cups bekannt gegeben haben. Im Jahre 2000 fand dann der erste Masters Cup statt. Austragungsort damals war Lissabon, gefolgt von Sydney 2001, Shanghai 2002 und Houston in den Jahren 2003 und 2004. Seit 2005 trifft man sich wieder in Shanghai.

Erfolgreichster Spieler in der Geschichte des Masters Cup ist der Schweizer Roger Federer, welcher 2003, 2004, 2006 sowie 2007 den Titel holte. Auch in diesem Jahr hat sich Federer mit über 1.000 Punkten erwartungsgemäß für das Turnier qualifiziert. Er trifft in Shanghai auf harte Konkurrenz wie den Spanier Rafael Nadal, der als Favorit antritt. Der Weltranglistenerste ist der diesjährige Olympiasieger in der Einzelkonkurrenz und mit über 1.300 Punkten weit vor Federer platziert.
Ebenfalls im Rennen der Einzelspieler sind unter anderem: Novak Djokovic aus Serbien, dritter der Weltrangliste, die britische Nachwuchshoffnung Andy Murray und der Russe Nikolay Davydenko. Philipp Kohlschreiber, bester deutscher Spieler im ATP Race, hat es leider nur unter die ersten 30 geschafft. Damit ist wie im vergangenen Jahr wieder kein Deutscher in Shanghai dabei. Tommy Haas war 2007 bereits auf den achten Platz der Spielerliste vorgerückt, verpasste den Einzug ins Turnier aber aufgrund einer Niederlage beim ATP-Turnier in Stockholm. Wann mal wieder ein deutscher Spieler beim Masters Cup auf dem Platz stehen wird, ist ungewiss. Ein spannendes Turnier darf man dank der hochkarätigen Besetzung trotzdem erwarten.
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www.masters-cup.com
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