Mehr als zwei Meter hochgewachsene Hünen springen durch die Luft, um den Ball im Korb zu versenken. Die Boston Celtics und Los Angeles Lakers sind laut Expertenmeinungen wieder die Favoriten dieser Saison. Dirk Nowitzki mit seinen Dallas Mavericks hingegen zählt zu den Außenseitern. „Wir haben noch einige Trainingstage vor uns und die werden die schlimmsten. Aber wir wissen jetzt auch, dass wir in der Offensive und Defensive noch einiges zu tun haben. Besonders in der Verteidigung sehen wir nicht gut aus“, sagte Nowitzki vorab, der nun schon seine elfte NBA-Saison spielt.
Nachdem seine Mannschaft bei den Play-Offs bereits in den Erst-Runden-Spielen ausschied, hatte der Deutsche Veränderungen gefordert. Statt namhaften Neuverpflichtungen auf dem Spielfeld wurde ein neuer Trainer engagiert. Rick Carlisle ersetzt nun Avery Johnson, der nach dem Play-Off-Aus gegen New Orleans gefeuert wurde. Der Neue ersetzte die defensive Spielweise seines Vorgängers gegen einen offensiven Tempo-Basketball. Ganz klar kommen die Mavericks damit allerdings noch nicht. Bei vier von fünf Testspielen mussten sie eine Niederlage einstecken. Der 48-Jährige setzt dennoch große Hoffnungen auf seine Methode.
Sein Spieler Jason Kidd soll ihm dabei ganz besonders helfen. Der 35-Jährige ist dafür verantwortlich auf dem Spielfeld Tempo zu machen und den Gegner unter Druck zu setzen. Jason Kidd ist erst seit vergangenem Februar bei den Dallas Mavericks. Sorge bereite ihm das jedoch nicht. „Wir haben uns eingespielt. Die Jungs wissen jetzt, wie und wohin ich passe“, sagte der Olympiasieger. Rick Carlisle setzt auch auf seinen deutschen Spieler: „Er hat mir in der Vorbereitung gefallen, ich erwarte viel von ihm“, sagte er über Dirk Nowitzki.
Den Optimismus können allerdings nicht alle teilen. Das Team gilt als überaltert. Von 27 Managern der NBA-Clubs setzte nur einer die Jungs aus Dallas auf Platz in ihrer Southwest-Division. Ihr Trainer lässt sich nicht entmutigen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die richtigen Spieler haben, um auf höchstem Niveau zu spielen. Und wir haben bei jedem Heimspiel 19.200 Zuschauer, die fest daran glauben, dass wir Meister werden können“, so Rick Carlisle.
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