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Powerisers sind ein äußert sprunghaftes Vergnügen

10. Juni 2009 – Große Sprünge möchte jeder machen, oder? Das dachten sich auch die Erfinder des "Poweriser". Der Poweriser ist ein weiteres Sport- und Fitnessgerät auf dem Funsport-Markt und kann von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen genutzt werden.

Powerisers sind ein äußert sprunghaftes Vergnügen
Foto: powerisers.de / Presse


Einfach ausgedrückt, handelt es sich beim Poweriser um eine gebogene Sprungfeder, die direkt an die Füße geschnallt wird und es möglich macht, Sprünge von bis zu zwei Metern Höhe und fünf Metern Weite zu machen. Die Sprungfeder wurde von der Raumfahrt entwickelt. Sie ist aus Fiberglas hergestellt und soll so jedem Verschleiß standhalten.

Um besseren Halt zu gewährleisten, wird die Sprungfederhalterung über eine Schiene unterhalb des Knies montiert und ist so im Grunde eine Verlängerung des Beines. Das Grundgestell ist aus Aluminium hergestellt, der Fuß aus auswechselbarem Gummi und die Auftrittsfläche für den Fuß aus Kunststoff. Je nach Größe kann ein Paar Poweriser zwischen sieben und neun Kilogramm wiegen.

Da der Auftrittspunkt beim Poweriser genau unterhalb des Fußes liegt, macht es keinen Unterschied zum normalen Laufen und kann deshalb sehr schnell erlernt werden. Die meisten Leute schaffen schon nach zehn Minuten erste eigene Schritte und Sprünge auf den futuristischen Federn.

Der Hersteller rät dazu, anfangs das Anschnallen der Sprungfeder, das Aufstehen und Ablegen mit einer zweiten Person zu üben, bis man alleine einen sicheren Umgang damit hat. Auch sollte jeder – egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener – entsprechende Schutzkleidung tragen. Helm, Handgelenk- und Ellbogenschützer sollten das Minimum dabei sein. Die Poweriser-Anwendung ist recht vielfältig. So kann man mit den Sprungschuhen joggen gehen, sprinten, springen und wenn man geübter ist, Salti schlagen.

Neben dem Spaßfaktor versprechen die Hersteller auch einen körperlichen Nutzen. Die Poweriser verstehen sich nicht nur als Spielzeug, sondern in erster Linie als Fitnessgerät. So werden nahezu alle Muskeln beim Springen beansprucht, der Stoffwechsel angekurbelt und die Durchblutung des gesamten Körpers angeregt. Lästige Orangenhaut kann dadurch gemindert, Fettpölsterchen abgebaut und die Haut im Ganzen gestrafft werden.

Trotz all des Nutzens und der außergewöhnlichen Fortbewegungsmöglichkeit ist der Trend "Poweriser" in Deutschland noch nicht angekommen. Während in Asien und den USA schon fleißig gesprungen wird, halten die Deutschen sich zurück. Es könnte am Preis liegen – ein Kindermodell kostet um die 200 Euro, Erwachsene zahlen sogar noch mehr: 300 Euro für ein Paar Powerisers sind keine Seltenheit.

Mehr Infos:
www.powerisers.de
www.poweriser-sports.de
www.meinsport.de

 

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