Gearbeitet wird dabei mit Basaltsteinen und hochwertigen ayurvedischen Ölen. Vor der Anwendung der Steine streicht der Therapeut mit einem Pinsel die Energielinien (Meridiane) des Körpers entlang der Wirbelsäule bis hinunter zu den Füßen ein. Darauf werden bis zu 40 flache Basaltsteine gelegt, welche vorher in einem Wasserbad auf etwa 60 Grad erhitzt wurden. Basaltsteine sind vulkanisches Gestein und haben die Eigenschaft, Wärme sehr lange zu speichern und gleichmäßig abzugeben.
Die Steine für die Hot-Stone-Behandlung haben typischerweise eine ovale Form, sind abgeflacht und schwarz. Sie geben ihre Wärme so an den Körper ab, dass dieser bereits vor Beginn der eigentlichen Massage erwärmt ist. Vor allem in der Muskulatur erhöht sich die Blutzirkulation, die Zellen werden besser mit Sauerstoff versorgt und erste Blockaden gelöst. Zusätzlich transportiert der Körper vermehrt Schlackstoffe ab.
Durch die Stimulation der Meridiane bekommen auch die Organe einen Frischekick, so dass der gesamte Organismus angeregt und gekräftigt wird. Während die Steine ihre Wärme abgeben, erhält der restliche Teil des Körpers eine Massage mit Mandelöl. Zum Schluss werden die Steine Stück für Stück entfernt und auch die Meridiane selbst noch einmal ausgestrichen.
Eine Hot-Stone-Massage kann nicht nur gegen hartnäckige Verspannungen helfen. Sie trägt auch zur Tiefenentspannung bei, reduziert Stress, mobilisiert den gesamten Bewegungsapparat, stärkt das Bindegewebe und das Immunsystem. Hot Stones können zudem gegen Schlaflosigkeit, Frauenleiden und Kreislaufprobleme helfen. Da eine solche Massage nicht als medizinische Therapie anerkannt ist, muss man leider selbst in die Tasche greifen, um in den wärmenden Genuss zu kommen. Was es letztendlich kostet, ist vom individuellen Anbieter abhängig. Eine Anwendung in einem Wellness-Hotel zum Beispiel wird bei etwa 70 Euro pro Stunde liegen.
Mehr Infos:
www.therapeuten.de
www.hotstone-massage.de
www.balance-wellness.de
www.paradisi.de
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