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Lifestyle

Meditation ist Wellness für den Kopf

17. März 2009 – Meditation ist ein in zahlreichen Kulturkreisen benutztes Mittel, um mehr Achtsamkeit und Konzentration zu finden. Entgegen einiger Vorurteile ist Meditation keine Religion, sondern eine bewusstseinserweiternde Übung.

Meditation ist Wellness für den Kopf
Foto: Aboutpixel.de / eulenmann


Zwar hat sie religiöse Wurzeln in den großen Weltreligionen, jedoch muss man keinen Glauben haben, um meditieren zu können. Eine meditative Praxis besitzt in vielen Fällen allerdings spirituelle Berührungspunkte, was für einen Meditationsneuling am Anfang etwas befremdlich sein kann. Aus medizinischer Sicht werden Meditationstechniken zum Beispiel benutzt, um Alltagsstress abzubauen, Schmerzen zu lindern, Depressionen auf den Grund zu gehen oder einfach innerlich zur Ruhe zu kommen.

Es gibt zahlreiche Arten von Meditationen: im Sitzen, Gehen oder Liegen, tanzend, singend oder rezitierend, in der Gruppe oder alleine. Eine Meditation ist keine körperliche, sondern eine geistige Entspannung. Daher meditiert man immer mit Körperspannung, beispielsweise im absolut aufrechten Sitz. Dies verhindert, dass der Geist „wegsackt“, man einschläft oder die Konzentration verliert.

Das Ziel der Meditation ist es, die Gedanken zum Schweigen zu bringen und einen höheren Bewusstseinszustand zu erreichen. Oder einfacher gesagt: Man lässt sich nicht mehr von äußeren Reizen beeinflussen und ruht vollkommen in sich selbst. Regelmäßig angewandte Meditation steigert das Selbstbewusstsein, kann bei Sucht- und Angstkrankheiten therapiebegleitend eingesetzt werden und steigert die geistige sowie körperliche Leistungsfähigkeit. Viele Sportler setzen Meditationstechniken während ihres Trainings und vor Wettkämpfen ein, um mentale Stärke zu finden.

Meditation lernt man anfangs am besten von einem Lehrer. Gut ist, wenn man verschiedene Techniken ausprobiert, um für sich die geeignete zu finden. Anfangs wird es sehr schwer fallen, auch nur fünf Minuten still zu sitzen oder zu liegen. Wir denken zu viel nach und es ist schwierig, uns zum Beispiel nur auf den Atem zu konzentrieren ohne die Gedanken abschweifen zu lassen. Je länger man jedoch übt, desto mehr innere Ruhe wird man finden. Meditiert werden sollte täglich, regelmäßig ein paar Minuten mehr. Günstig ist es, dies immer am selben Platz zur selben Tageszeit zu machen.

Obwohl der positive Nutzen von Meditationen unumstritten ist, zahlen die Krankenkassen keine Behandlung. Wer es trotzdem probieren möchte, findet in jeder großen Stadt Meditationszentren. Auch Yoga-Schulen bieten Kurse an, selbst in Volkshochschulen kann man inzwischen einige Techniken lernen.

Mehr Infos:
www.yoga-vidya.de
www.gluecksarchiv.de
www.aok.de

 

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