Die Haut bildet unzählige kleine Zellen und hat die Fähigkeit, sich regelmäßig zu erneuern. Ein bisschen Hilfe kommt ihr dafür gerade recht. Körperpeelings sind in vielen Kulturkreisen eine Selbstverständlichkeit und werden nicht nur von Frauen durchgeführt. Schließlich wollen auch die Herren der Schöpfung heutzutage eine schöne, gepflegte Haut vorzeigen. Ein Peeling kann man professionell vornehmen lassen oder – viel einfacher – selber herstellen und anwenden.
Ein guter Zeitpunkt dafür ist zum Beispiel ein Saunabesuch, da dieser die Poren öffnet und so bestens für die Anwendung vorbereitet. Während eines Aufgusses ist die Haut besonders entspannt und weich. Aber auch zwischen den einzelnen Saunagängen kann ein Peeling den Körper verwöhnen. Für die preiswerte Variante nimmt man einfach etwas feinkörniges Speisesalz von Zuhause mit, verreibt es vorsichtig auf der Haut und spült es anschließend ab.
Man kann das Salz auch in der Wärme einwirken lassen, es löst sich beim Schwitzen von selbst auf. Salz sollte man jedoch nicht nehmen, wenn man offene Wunden oder besonders empfindliche Haut hat. Hier kann ein spezieller Peelinghandschuh benutzt werden, jedoch sollten die sensiblen Hautstellen nicht abgerubbelt werden, um sie nicht unnötig zu reizen.
Nicht nur in der Sauna, sondern auch zu Hause kann ein Peeling Wunder wirken. Und es muss nicht immer nur reines Salz sein, das abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Angemischt mit gleichen Teilen Olivenöl oder Honig wird eine reichhaltige Packung daraus, welche die Haut noch zusätzlich pflegt und nährt. Anstatt Salz kann man auch Zucker, Mohn, gemahlene Mandeln oder Kokosraspeln nehmen. Wem die Küchenzutaten für ein hausgemachtes Peeling ausgehen, der kann natürlich auch zu gekauften Fertigprodukten greifen. Meist enthalten diese zusätzlich zu den Peelingpartikeln noch Pflegestoffe, Cremes oder Lotion, welche ein besonders nachhaltiges Ergebnis versprechen.
Egal, für welche Variante man sich entscheidet, ein Peeling sollte nicht öfter als zweimal pro Woche durchgeführt werden. Zum einen braucht unsere Haut nicht mehr Unterstützung bei der Regeneration. Und zum anderen würde sie durch übermäßiges Abrubbeln eher gereizt als gepflegt werden.
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