Klar, bevor es mit dem ersten Saunagang losgeht, sollte geduscht werden. Wasser und Seife beseitigen die Spuren des Alltags und bereiten die Hautporen für das Schwitzen vor. Danach ist es sinnvoll, sich komplett abzutrocknen, da trockene Haut schneller schwitzt. In der Sauna muss ein Handtuch unter den gesamten Körper gelegt werden, so dass kein Schweiß auf das Holz tropft. Das schont zum einen das Material, zum anderen freut sich der nächste Besucher über eine trockene Bank.
Will man in einer Dampfsauna entspannen, sollte man entweder ein kleines Handtuch als Unterlage nehmen beziehungsweise die Bank vor und nach dem Benutzen gründlich abspülen.
Nach dem Saunieren ist der Gang zur Dusche Pflicht. Der Schweiß und die über die Haut ausgeschiedenen Giftstoffe müssen abgespült werden. Vor allem, wenn man danach einen Sprung ins kalte Tauchbecken wagen will.
Oft sorgt das Benehmen der Saunierenden untereinander für böse Blicke. Viele Menschen fühlen sich aufgrund ihrer Nacktheit unbehaglich und verletzlich. Deshalb sollte darauf verzichtet werden, andere Menschen in der Sauna anzustarren. Es spricht natürlich nichts dagegen, einen Blick auf einen attraktiven Körper zu werfen. Allerdings sollte dies nicht ausarten und für Unwohlsein bei dem anderen führen. Ist einem selber die Situation zu intim, darf man auf Blickkontakt verzichten, was ausnahmsweise nicht unhöflich ist.
Auch wenn es manchmal nicht so scheint: in der Sauna darf geredet werden! Solange die Gespräche leise und rücksichtsvoll geführt werden, spricht nichts dagegen. In den Ruheräumen sollte allerdings auf Reden ganz verzichtet werden, um andere nicht zu stören. Beachtet man diese wenigen Grundregeln, steht einem angenehmen Sauna-Aufenthalt nichts im Weg.
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