Auf einmal scheint ein Frisörtermin unmöglich. Das Wellness-Wochenende mit der besten Freundin kann man auch vergessen. Selbst das wohlverdiente Stündchen Mittagsruhe wird vom hungrigen Baby-Geschrei unterbrochen. Besonders das erste Jahr mit Kind fordert seine Opfer, die meisten Beziehungen werden hier auf eine harte Probe gestellt.
Um nicht an den Rand des Nervenzusammenbruchs zu geraten, ist es wichtig, dass junge Mütter auch an sich denken. Schon kleine Dinge können helfen, den Alltag leichter zu gestalten. Regel Nummer eins: das Baby braucht keine 24-Stunden-Betreuung durch die Mutter. Der Vater, verlässliche Freunde, Schwiegermutter und Oma sind auch gute Babysitter und können für ein paar Stunden die Mutter entlasten. Loslassen lohnt hier! Man ist nicht gleich eine schlechte Mutter, nur weil man ein paar Stunden Auszeit möchte.
Falls es trotz guter Vorsätze nicht klappt, sich vom Kind zu trennen: viele Sportstudios, Yoga- und Volkshochschulen sowie andere Einrichtungen bieten inzwischen verschiedene Mutter-Kind-Kurse an. So kann die gestresste Mama an Körper und Seele arbeiten, ohne den Familienzuwachs aus den Augen zu verlieren. Zudem trifft man Gleichgesinnte, mit denen man auch nach dem Kurs noch Zeit verbringen und sich austauschen kann.
Doch nicht nur Sport fördert das Wohlbefinden. Hilfreich ist es auch, ab und zu mal auf die Schlabber-Klamotten zu verzichten und sich etwas Schönes anzuziehen. Selbst wenn es niemand sieht, schicke Sachen und Make-up fördern das Selbstbewusstsein und tragen dazu bei, den eigenen Körper wieder attraktiv zu finden. Selbst während der Hausarbeit schadet es nicht, Wimpertusche und Rouge aufzulegen. Apropos Hausarbeit: auf überflüssige Tätigkeiten kann ruhigen Gewissens verzichtet werden. Baby-Sachen zum Beispiel müssen nicht gebügelt werden! Wenn mal Geschirr auf dem Tisch stehen bleibt, geht die Welt auch nicht unter. Und die Treppe sollte ohnehin der Partner wischen. Weniger Stress bedeutet mehr Wohlbefinden – auch für das Baby und dessen Vater.
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