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Alle Jahre wieder: Die Feiertagskrise – Wege aus dem Stress
18. Dezember 2008 - So schön Weihnachten auch sein kann, in vielen Familien ist von stiller und heiliger Nacht nichts zu merken. Schon der Stress vor den Feiertagen ist ein absoluter Harmonie-Killer und wenn dann noch die ganze Familie mit ihren verschiedenen Charakteren und Erwartungen zusammenkommt, ist Streit vorprogrammiert. Wohl dem, der sich dann im Krisenmanagement auskennt und aggressive Situationen geschickt entschärfen kann.
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Foto: Aboutpixel.de / goenz
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Der Begriff „Krisenmanagement“ stammt eigentlich aus der Wirtschaft und drückt den systematischen Umgang mit kritischen Situationen aus. Krisenmanager stellen fest, wann eine solche Situation vorliegt und analysieren sie. Auf Grundlage dieser Ergebnisse werden Strategien zur Beseitigung der Krise entwickelt und auch aktiv verfolgt.
Um den jährlichen Weihnachtsstress zu vermeiden, muss man natürlich kein studierter Wirtschaftsexperte sein. Es reicht aus, einige Dinge zu beachten, um es sich während der Feiertage etwas einfacher zu machen. Die meisten Konflikte entstehen nicht spontan, sondern haben längerfristige Ursachen. Viele Familienmitglieder sehen dem Weihnachtsfest mit unterschiedlichen Erwartungen entgegen. Oma will im Kreise ihrer Lieben Volksmusiksendungen sehen, die 16-jährige Enkelin hat überhaupt keinen Bock auf Familie, Papa möchte lieber in der Garage am Auto basteln und Mama versucht verzweifelt, alle Anwesenden für Gesellschaftsspiele an einen Tisch zu bekommen.
Ratsam im Vorfeld ist es hier, sämtliche Erwartungen zu überdenken. Was ist wirklich nötig für ein schönes, ruhiges Fest und wie kommt jeder auf seine Kosten? Für Kompromisse sollte man hier offen sein. Wie wäre es zum Beispiel, erst eine Stunde mit Oma vorm Fernseher zu sitzen, dann zusammen zu essen, hinterher gemeinsam den Abwasch zu erledigen und am Nachmittag jedem Zeit für sich selber zu geben? Der Zwang, alles mit der Familie machen zu wollen, nur weil Weihnachten ist, zerstört mit Sicherheit die Stimmung. Dazu kochen noch ungelöste Konflikte hoch, die sich über das Jahr hinweg angesammelt haben und es dauert nicht lange, bis unterm Weihnachtsbaum die Fetzen fliegen.
Besser ist es, die Erwartungen an das Fest herunterzuschrauben. Es muss nicht alles perfekt sein und aussehen wie im Bilderbuch oder in der Werbung. Gönnt euch während der Feiertage ruhig auch eine Auszeit von der Familie. Nur keine Hemmungen! Die meisten Menschen sehnen sich nach etwas Stille während der Feiertage. Was spricht dagegen, beispielsweise zwei Stunden Mittagsruhe einzuplanen und sich aus dem Weg zu gehen? Aufkommende Krisen können damit entschärft und so tatsächlich „frohe Weihnachten“ gefeiert werden.
Mehr Infos:
www.gesundundleben.at
www.wecarelife.at
www.krisennavigator.de |