Die indische Variante der herkömmlichen Kniebeuge unterscheidet sich darin, dass man, während man in die Hocke geht, auf die Fußballen rollt, so dass der Oberkörper genau über den Beinen positioniert wird. So ist der Trainingseffekt für den Unterkörper noch viel stärker, als bei der herkömmlichen Kniebeuge, die man auf dem flachen Fuß ausführt.
Man befindet sich also in einer neutralen Ausgangsposition. Die Arme hält man angezogen in Brusthöhe, jetzt atmet man aus und geht kontrolliert in die Hocke, dabei rollt man auf seine Fußballen. Die Arme hängen locker neben dem Körper und wer die Bethaks einige Zeit ausführt, wird merken, dass er so tief in die Hocke gehen kann, dass die Knöchel seiner Hände den Boden berühren, bzw. fast berühren.
Jetzt richtet man sich auf, die Arme schwingen dabei locker nach vorne und die Aufwärtsbewegung lässt den Körper einatmen, man atmet also mehr oder weniger passiv, besser gesagt, man wird geatmet. Aber dies ist ein Konzept, das ich in einem späteren Artikel noch intensiver behandeln werde.
Wenn man oben auf dem flachen Fuß angekommen ist, zieht man die Hände zurück zur Brust, geht wieder in die Hocke und atmet dabei aus. Dann wiederholt man die Bewegungen einfach und führt die Bethaks in einer rhythmischen Kreisbewegung aus.
Am Anfang werden Sie schon nach wenigen Wiederholungen spüren, wie ihre Beine „weich“ werden und zu zittern anfangen, aber je öfter und regelmäßiger Sie die Übung ausführen, desto schneller werden Sie Fortschritte machen. Wenn Sie 100 Bethaks nonstop schaffen, sind Sie schon ziemlich fit und wenn Sie 500 schaffen, werden Sie viele positive Veränderungen an ihrem Körper und ihrer Leistungsfähigkeit feststellen.
Aber warum sind Bethaks so effektiv und worin liegen die Vorteile der indischen Kniebeuge, die sie zur Königin aller Übungen macht? Fairerweise muss man sagen, dass alle Arten von Kniebeugen sehr effektiv sind und dass wir innerhalb des Fighter-Fitness®Trainings die verschiedensten Varianten ausführen. Allerdings gehört die Bethak, wie schon erwähnt, zu den Grundübungen, was daran liegt das sie so vielfältig positiv auf den Körper wirkt.
Weiter zum zweiten Teil des Artikels
Quelle:
www.fighter-fitness.com |