Logo: sixx
STARTSEITE |  SEITE WEITEREMPFEHLEN |  UNSERE PARTNER |  SPORTLINKS |  KONTAKT |  VOTINGS
IMMER AKTUELL
FUßBALL
OLYMPIA
EVENT-NEWS
LAUFEN
(NORDIC-) WALKING
ERNÄHRUNGSTIPPS
FITNESSÜBUNGEN
FIT MIT JUTTA
GESUNDHEIT
LIFESTYLE
LAUFREPORTAGEN
BODYBUILDING
FUNKTIONELLES
 KRAFTTRAINING
GOLF
ALTERNATIV
 SPORTARTEN
EQUIPMENT
TRAININGSMUSIK
BUCHTIPPS
WELLNESSREZEPTE
STUDIO-FINDER
TRAININGSPLÄNE
LAUFTREFFS
BASICS
KÖRPERLICH FIT
SPORTLICH FIT
GENÜSSLICH FIT
FÜR WEBMASTER
BANNER
INTERAKTIV
NEWSLETTER
Fitness-News brandheiß serviert


Die drei Geheimnisse des Golfschwungs

Heute: Vom lieben Gott, von Zündkerzen und Bananen

Von Oliver Heuler

Der liebe Gott hat beim Entwurf der Evolution vergessen, die Menschen mit einem genetischen Algorithmus für den Golfschwung auszustatten:

Uns fehlen also motorische Programme wie fürs Gehen, Laufen oder Werfen. Nebstdem fehlt unserem Gehirn die Kompetenz, diesen Mangel auszugleichen - zumindest, wenn man Golf nur als Teilzeitbeschäftigung nachgeht. Es überrascht also nicht, wenn das Golferlebnis der meisten enttäuschend ist, von einigen Glückstreffern abgesehen.

Die Leidensgeschichten gleichen sich:
Der Griff mit der linken Hand wird nie richtig erlernt und die Schlagfläche ist vom ersten Tag an offen. Die Bälle fliegen nach rechts; also zielt und schwingt der Golfer mehr nach links, so dass der Ball meist bananengleich links startet und mit einem hässlichen Slice ins Ziel zurückdreht. Die Schwungbahn von außen nach innen lässt den Schläger dabei steil in den Boden sausen und das schmerzt im Ellbogen, besonders weil wegen der schlechten Griffhaltung die Dämpfung fehlt. Um nun den Eintreffwinkel des Schlägers etwas abzuflachen und gleichzeitig die Schlagfläche weiter zu schließen, schlägt der Golfer beim Abschwung immer früher als gelte es Angelruten auszuwerfen.

Foto: Golflehrer Oliver Heuler
Oliver Heuler :

  • Golflehrer des Jahres 2001
  • Ex-Landes- und Nationaltrainer
  • Referent für diverse europäische PGAs
  • Autor von 12 Büchern und 5 Videos
  • Chefredakteur: www.golfforum.de
  • Experte für Golfschläger und Putter-Entwickler


Der Pseudofachmann verbrämt das mit dem Begriff "Überrollen", aber beides kommt aufs Gleiche raus: Die Bälle fliegen bisweilen sogar gerade, aber viel zu hoch und zu den wenigen Treffern gesellen sich fette Schläge, bei denen der Ball nicht ganz so weit fliegt wie das Divot. Tragischerweise verführen den Golfer die gelegentlichen Traumschläge zu dem Irrglauben, es mangele ihm nur an Wiederholbarkeit. Selbsternannte Mental-Experten haben nun leichtes Spiel und so verfestigt sich der Mythos, das Handicap läge nur im Kopf. Schlechte Schläge vertreiben zu wollen, indem man negative Erwartungen mit Autosuggestion in positive verwandelt, gleicht dem Versuch, einen Motor mit verbrauchten Zündkerzen zum Anspringen zu verhelfen, indem man sich den laufenden Motor beim Anlassen besonders intensiv vorstellt. Wer darin sein Heil sucht, hat das Handicap wahrscheinlich wirklich im Kopf.

Ich habe mir in dieser Artikelserie vorgenommen, Sie davon zu überzeugen, Ihre Zündkerzen zu wechseln. Zündkerzen wechseln heißt nicht Motoraustausch: also Griff, Stand, Haltung, Ausholen, Abschwung, Durchschwung - alles neu lernen. Auch Felgenpolieren bringt nichts, wenn der Motor nicht anspringt. Begegnen Sie also einem Golflehrer mit Argwohn, der Ihnen etwas von Balance, Rhythmus oder Ausrichtung erzählt, wenn der Ball slict. "Zündkerzen wechseln" ist vielmehr das Synonym für die Vorgehensweise, das zu reparieren, was unbedingt repariert werden muss, damit der Motor läuft, das heißt: der Ball fliegt.

Dazu gibt es drei Geheimnisse:

1. Die Schlagfläche soll während des Schwunges immer gerade sein.   2. Der Schläger soll sich in der richtigen Ebene bewegen.   3. Die Teilbewegungen der Hüften, Schultern, Arme und Handgelenke erfordern ein bestimmtes Timing.
Geheimnis: Schlagfläche
Geheimnis: Schlagfläche
  Geheimnis: Ebene
Geheimnis: Ebene
  Geheimnis: Timing
Geheimnis: Timing
 
Aus den Begriffen Schlagfläche, Ebene und Timing ergibt sich übrigens das Akronym SET und "to be all set" bedeutet im Englischen: startklar sein. In den folgenden Artikeln werden Sie lernen, welche Voraussetzungen man mit Griff und Handgelenken erfüllen muss, damit die Schlagfläche gerade bleibt, wie Stand, Haltung und Ballposition zu sein haben, damit die Voraussetzungen für einen Schwung auf der Ebene gegeben sind und wie man ein richtiges Timing lernen kann.

Über den Autor:

Oliver Heuler ist Golflehrer im Golfclub Fleesensee und betreibt das größte deutsche Golfforum im Internet.

Auf der Seite von Oliver Heuler können Sie sich auch über eine günstige Fernmitgliedschaft informieren.

Hier findest du weitere Artikel zum Golfsport. Noch mehr Infos erhältst du über unseren kostenlosen Newsletter.

Artikel drucken
Google
 
Web www.feel-fit.com

Diese Seite an einen Freund verschicken:

Trage einfach deine eMail-Adresse, die Adresse des Empfängers und eventuell eine kleine Nachricht in die jeweiligen Felder ein und klicke dann auf den Absende-Button!

Deine E-Mail-Adresse: E-Mail des Empfängers: Ich möchte den Feel-Fit Newsletter abonnieren! (nur Absender)
Nachricht (max. 80 Zeichen):
 
Absenden!





  WERBUNG | VOTINGS | NEWSLETTER | IMPRESSUM | DISCLAIMER | KONTAKT zum Seitenanfang