Genüsslich Fit - Ernährungstipps
essentielle Tipps für eine gesunde Ernährung
Entdecken Sie die Vielfalt
Um den Körper ausreichend zu versorgen, ist es wichtig möglichst
abwechslungsreich zu essen. Genießen Sie die unendliche Vielfalt an
Nahrungsmitteln, denn jedes Nahrungsmittel enthält andere wichtige Vitamine oder
Mineralstoffe. Grundsätzlich gibt es deshalb keine „schlechten“
oder „verbotenen“ Speisen. Auf die Menge, Auswahl und Kombination
kommt es an.
Vorsicht: Fett
Fettreiche Speisen schmecken meistens besonders gut. Zuviel Nahrungsfett
macht allerdings dick und fördert langfristig die Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten
und Krebs. Achten Sie deshalb immer auf den Fettgehalt Ihrer Nahrungsmittel
und verwenden Sie vorwiegend pflanzliche ungehärtete Fette und kaltgepresste
Öle. Diese liefern ausreichend lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren,
können fettlösliche Vitamine aus Lebensmitteln transportieren sowie
verwerten und runden den Geschmack der Speisen ab.
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Foto:
CMA/Deutsches
Rapsöl |
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Obst und Gemüse: Multitalente
Vitaminpillen sind nachweislich nicht geeignet, eine ausgewogene Kost zu
ersetzen. Der Körper ist nur schlecht in der Lage, die künstlichen
Vitamine aufzunehmen und zu verwerten, da die sekundären Pflanzenstoffe,
die z.B. in Obst und Gemüse vorhanden sind, fehlen. Wer also statt Gemüse
zu essen lieber eine Vitaminpille schluckt, bekommt zwar seine Dosis an Vitaminen,
bringt aber seinen Körper um die positive und wichtige Wirkung dieser
Pflanzenstoffe. Greifen Sie deshalb lieber zu pflanzlichen Vitaminlieferanten
– die sind gesund und schmecken gut.
Getreideprodukte und Kartoffeln: leckere Sattmacher
Brot, Nudeln, Reis, Getreideflocken, am besten aus Vollkorn, sowie Kartoffeln
enthalten kaum Fett, dafür reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente
sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Deshalb sollten diese
Nahrungsmittel einen großen Bestandteil jeder Mahlzeit ausmachen.
Einfach tierisch: Milch, Milchprodukte, Fisch, Fleisch, Wurstwaren
und Eier
Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, wie z.B. Calcium
in Milch, Jod, Selen und Omega-3-Fettsäuren in Seefisch. Fleisch ist
wegen des hohen Beitrags an verfügbarem Eisen und an den Vitaminen B1,
B6 und B12 vorteilhaft. Bevorzugen Sie aber besonders bei Fleisch magere
Sorten, wie z.B. Puten- oder Hähnchenbrust, Kasseler oder Schinken.
Zucker und Salz: weniger ist mehr
Genießen Sie Zucker und mit Zuckerzusatz hergestellte Lebensmittel
bzw. Getränke nur gelegentlich. Würzen Sie Ihre Speisen außerdem
kreativ mit Kräutern und Gewürzen und verwenden Sie möglichst
wenig und am besten jodiertes Speisesalz.
Flüssigkeit: je mehr desto besser
Wasser ist lebensnotwendig. Rund 1,5 Liter Flüssigkeit braucht der Körper
jeden Tag. Mineralwasser, verdünnte Säfte und Früchte- oder
Kräutertees sind ideale Durstlöscher. Kaffe, Tee, alkoholisch Getränke
oder Limonaden entziehen hingegen dem Körper Wasser.
Kochen auf Sparflamme
Bereiten Sie Ihre Speisen bei möglichst niedrigen Temperaturen und mit
wenig Wasser und wenig Fett zu. So wird der Nährstoffgehalt und der
natürliche Geschmack ihrer Speisen am besten erhalten.
Genuss pur
Bewusstes Essen hilft, richtig zu essen. Lassen Sie sich deshalb Zeit bei
Ihren Mahlzeiten. Das macht Spaß, regt an, vielseitig zuzugreifen und
fördert das Sättigungsempfinden. Und: gut gekaut ist halb verdaut.
Damit Magen und Darm nicht überstrapaziert werden, sollte das Essen
lange gekaut werden. Die Enzyme im Speichel leisten wichtige Vorarbeit, damit
die Nahrung anschließend vom Magen und Darm weiter verwertet werden
kann. Werden große Bissen zu hastig heruntergeschlungen, so ist der
Magen überfordert und es kann zu Magenbeschwerden wie Sodbrennen, Völlegefühl,
Magenschleimhautentzündungen und sogar Magengeschwüren kommen. |