Hunde brauchen Auslauf. Für zahlreiche Besitzer ist das eine lästige Pflicht. Dabei können auch sie einiges davon mitnehmen. Also hinein in die Laufschuhe. Allein ist Joggen vielen Menschen zu langweilig. Wer mit seinem Hund rennt, kann ihn spielerisch unterhalten, ab und an eine Eichel oder Kastanie wegschießen und ihn hinterher sprinten lassen, Slalom um Baumreihen rennen und das Tempo variieren. Gemeinsam ist der Lauf mit Sicherheit unterhaltsam und trainiert seine und deine Fitness.
Auch beim Skaten oder Rad fahren kann der Hund ruhig mitlaufen, vorausgesetzt er wurde darauf vorbereitet. Ein achtjähriger Hund hält nicht soviel aus wie einer, der erst zwei Jahre alt ist. Und kleinere Hunderassen sollten eher beim Walking-Lauf mitgenommen und nicht an den Fahrradlenker gebunden werden.
Viele Hunde lieben das Wasser. Manche können an keiner Pfütze vorbeigehen, ohne mit ihren Pfoten hineinzuhauen und das hochspritzende Wasser mit dem Maul aufzufangen. Die Begeisterung lässt sich großartig nutzen, wenn die Temperaturen über die 20-Grad-Marke klettern. Apportieren kann man auch im Wasser üben, das trainiert nicht nur die Muskeln des Vierbeiners, sondern auch die seines Besitzers. Die Rasse ist dabei egal, ein Dackel freut sich genauso über das kühle Nass wie ein ausgewachsener Neufundländer.
Kann der Hund erst einmal sicher schwimmen, sind den Übungen keine Grenzen gesetzt. Er kann dem rudernden Boot nachschwimmen und seine Kondition trainieren und es sogar ziehen, wenn es nicht zu schwer ist. Später kann er sogar von Brücken in Seen und Flüsse springen. Allerdings solltest du auf deinen Hund keinen Druck ausüben und ihn auf keinen Fall überfordern. Er sollte selbst erfühlen wie weit er gehen möchte. Wenn er sich nicht hineintraut und schon bei der kleinsten Berührung mit dem flüssigen Element entsetzt die Pfoten ausschüttelt, sollte man sich lieber nach anderen Trainingsmethoden umsehen.
Weitere Infos unter: www.i-feelgood.net
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