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Gerade Bodybuilder haben ein vermehrtes Risiko, ihren Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen und Mineralien, wie etwa Magnesium, Calcium und Eisen, zu versorgen. Die absolute Basis für den Erfolg im Training sind Proteine, denn unser Körper besteht neben Wasser hauptsächlich aus Eiweiß. Speichern können wir dieses allerdings nicht. Wir müssen es ständig mit der Nahrung aufnehmen. Füllen wir unsere Reserven nicht permanent damit auf, machen unsere Muskeln schlapp, die Haut wird fahl, die Haare hängen glanzlos herab. Doch Proteine sind nicht gleich Proteine. Aus bis zu 20 unterschiedlichen Aminosäuren setzen sie sich zusammen. Darunter sind acht, die unentbehrlich sind, weil unser Körper sie nicht selbst produzieren kann. Die anderen 12 stellen wir selbst her. Wichtig ist, dass sie im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Milchprodukte, Fleisch und Fisch etwa, sind von hoher biologischer Wertigkeit. Wer es unkomplizierter mag, greift einfach zu Proteinkonzentraten. Diese sind nahezu fettfrei, cholesterinarm und von ebenso hoher biologischer Wertigkeit.
Auch Vitamine können wir nicht selbst produzieren, sie sind besonders wichtig für unseren Stoffwechsel. Mit Vitamin C und E können wir uns vor aggressiven Molekülen schützen, die unser Körper unter anderem bei Stress und Umweltbelastungen, aber auch beim Sport produziert. Vitamin B1 hilft uns, Kohlenhydrate zu verwerten, und Vitamin B6 regelt unseren Aminosäurestoffwechsel.
Bei der großen Belastung, der sich Bodybuilder aussetzen, ist es nicht unüblich, zu Vitaminpräparaten zu greifen. Doch wie überall gilt auch hier: Eine sinnvolle Dosierung bewahrt vor dauerhaften Schäden. Ungefähr 60 Prozent der täglichen Nahrung sollten über Kohlenhydrate zugeführt werden. Durch extrem lange Trainingszeiten haben viele Bodybuilder allerdings gar nicht die Zeit, die Energiereserven wieder aufzufüllen. Das so genannte „Zeit-Mengen-Problem“ beim Bodybuilding entsteht. Auch hier lässt sich schnell nachhelfen – mit hochkonzentrierten Kohlenhydratprodukten. Nehmen wir ausreichend Kohlenhydrate zu uns, steigt der Blutzuckerspiegel, Insulin wird vermehrt ausgeschüttet und erleichtert dem Blutzucker, in die Muskelzellen einzudringen. Bleibt der Blutzuckerspiegel über die gesamte Belastungszeit gleichmäßig hoch, ist optimale Leistung gesichert. Bei all der gesunden Ernährung, sollten wir allerdings nicht die Fette vergessen. Auch sie liefern uns Leistung steigernde Substanzen. Nur, mehr als 30 Prozent unseres täglichen Kalorienbedarfs sollten sie nicht übersteigen. Denn dann macht Fett wirklich fett.
Weitere Infos: www.bodybuilding-online.de, www.muskelbody.de |