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Mit Makrobiotik zum gesunden Leben
Foto: Sxc.hu / davidlat

Ernährung

Mit Makrobiotik zum gesunden Leben

Sanpaku-Menschen haben ihr Gleichgewicht verloren. Sie sind krank, schwach, ihr Körper und ihre Seelen ziehen Unfälle und Krankheiten einfach an. Es ist ein bedenklicher, ungesunder Zustand der Iris, mit dem der japanische Ernährungswissenschaftler Georges Ohsawa, Mitte des vergangenen Jahrhunderts diesen Begriff erklärt.


Lange bevor es den Bio-, Wellness- und Lightprodukte gab, glaubte er, dass man mit der richtigen Ernährung zu einem gesunden Körper gelangt.

„Makrobiotik“ nannte er sein Konzept, das während der New-Age-Bewegung auch in der westlichen Welt zum Trend wurde.
Wer die Fähigkeit besitze, sich auch an den kleinen Dingen zu erfreuen, sein Leben interessant zu gestalten und stetig neue Eindrücke zu verschaffen, habe die besten Voraussetzung für ein erfülltes Dasein. Auch der Wille zu Lieben, Verständnis und Einfühlungsvermögen für andere gehören mit zu seinen Richtlinien.

In seinen Lehren vereinte Ohsawa die großen östlichen Religionen. Er war überzeugt, dass sie die Grundlage für ein langes und glückliches Leben sind. „Für diejenigen, die das praktische Paradoxon des Yin/Yang-Denkens verstehen, ist das Leben eine ständige Ausbildung an der größten aller Universitäten, Unterricht frei und ohne Gebühren. Für diejenigen die nichts von Yin und Yang verstehen, kann das Leben die Hölle sein“, schrieb er in einem seiner Werke.

Nach diesem Prinzip muss auch die Ernährung in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Die Lebensmittel teilt er ebenfalls in Yin (ausdehnend) und Yang (zusammenziehend) ein.

Im Mittelpunkt steht das ganze Korn unterschiedlichster Getreidearten. Sein Essen ausschließlich aus Getreide zu bestreiten, schien dem Japaner der einfachste Weg, zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden zu gelangen. Tierische Produkte fand er ebenso bedenklich wie Salat und Obst. Diese gelten als zu schwer verdaulich. Auch Kartoffeln, Tomaten und Paprika sind zu meiden, Kaffee und Alkohol sind absolut verboten.

Ohsawa war der festen Überzeugung, dass das eigene Blut nach zehn Tagen komplett umgewandelt wird, wenn man sich biologisch und bio-ökologisch ernährt. „Deshalb sollte entsprechend der Konstitution des Universums und wie durch die altehrwürdige Philosophie der östlichen Medizin verstanden und dargestellt werden, logischerweise jede Krankheit innerhalb von zehn Tagen zum Stillstand gebracht, wenn nicht geheilt werden kann“, so Ohsawa.

In der Makrobiotik hängt die Gesundheit allerdings nicht nur vom Essen ab. Wer faul ist, sich zu viel schont und vor harter körperlicher Arbeit zurück schreckt, bereite seinem Leben damit ein Ende vor der Zeit.

Weiter Infos unter: www.makrobiotik.eu


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