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 Foto: Sxc.hu / tellgraf
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Ernährungstipps
Zusatzstoffe im Essen
E 123, E 465, E 789: In den Inhaltsangaben auf der Verpackungsrückseite zahlreicher Lebensmittel sind die gefährlich anmutenden E-Nummern häufig zu lesen. Es handelt sich um Zusatzstoffe, die die Konsistenz der Speisen verändern sollen. 315 solcher Substanzen sind zur Zeit in der Europäischen Union zugelassen. Manche Lebensmittel und Getränke wie Cola und Kaugummi kommen gar nicht ohne sie aus.
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Viele Menschen sehen sie jedoch als Auslöser zahlreicher Krankheiten und versuchen, sie penibel zu umgehen. Eine solche Wirkung konnte bisher keinem dieser Stoffe abschließend nachgewiesen werden. Manche Zusatzstoffe sind allerdings auch bei den Experten nach wie vor umstritten. Das Beta-Carotin steht im Verdacht, Krebs zu verursachen. Aluminium soll eine Ursache für Alzheimer sein, die Phosphate werden auf ihre negativen Auswirkungen auf die Knochen untersucht. Glutamate wie E 623 und 625 werden verdächtigt, Kopf- und Gliederschmerzen auszulösen. Daraus könnten Übelkeit und Taubheit im Nacken entstehen, Schwindelgefühl setzt außer Gefecht. Was hinter den Zusatzstoffen steckt, welchen Kriterien sie unterworfen sind, wissen nur wenige. Das E zum Beispiel steht lediglich für Europa und bedeutet nichts anderes, als dass diese Substanzen nach den Richtlinien der Europäischen Union geprüft wurden.
Sie müssen gesundheitlich absolut unbedenklich sein, technologisch notwendig und sie dürfen auf keinen Fall den Verbraucher in irgendeiner Art täuschen. Die Nummer hinter dem E identifiziert den jeweiligen Stoff. Einem Wertesystem folgen die Zahlen nicht, sie bezeichnen lediglich die technologische Funktion. E 100 bis E 199 sind etwa Farbstoffe, die das Essen vitaler und schmackhafter erscheinen lassen, E 200 bis 299 sind Konservierungsstoffe, die es länger haltbar machen und E 300 bis 399 sind Antioxidantien. Die Buchstaben a bis h machen klar, dass gewisse Zusatzstoffe zu ein und der selben Stofffamilie gehören, weil sie sich gering unterscheiden, aber eigenständig zugelassen sind. Wann eine Zutat als Zusatzstoff auf dem Markt erlaubt wird, hängt davon ab, ob er für die Herstellung eines Produktes unbedingt benötigt wird. Wenn die Schokolade durch sie cremiger, die Butter streichzarter und der Käse haltbarer wird, sind diese Kriterien erfüllt. Wer sich dennoch vor den E-Stoffen mit den Ziffern fürchtet, muss einfach nach wie vor auf die Inhalte achten. Viele Konzerne verzichten bei ihren Produkten ohnehin schon darauf und benutzen sie nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. In Restaurants, Mensen und Kantinen müssen sie auf der Speisekarte gekennzeichnet sein. Ein E-freies Leben wird also ganz leicht gemacht.
Weitere Infos: www.zusatzstoffe-online.de
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